ur:base
– Die neue Verkehrskultur
Als Teil des Master-Moduls Design Practice 2, unter dem Motto Routes & Routines, beschäftigten wir uns im Rahmen einer fünfköpfigen Gruppenarbeit mit dem Thema Verkehrswende. Wir stellten uns konkret die Frage: Wie kann man eine nachhaltige Verkehrskultur fördern bzw. gesellschaftlich etablieren und dabei den Verkehrsraum gleichberechtigter zwischen allen Verkehrsteilnehmenden aufteilen?
Das gesamte Konzept von ur:base ist äußerst umfangreich und umfasst neben den hier gezeigten Renderings auch die Gestaltung einer App und einer Corporate Identity. Es wurden Zielgruppen- und Marktanalysen durchgeführt und ein passendes Werbekonzept entwickelt. Weitere Details zum Projekt und zu meinem persönlichen Entwurfsprozess werden auf dieser separaten Website präsentiert. Die Projektbeteiligten sind: Sofia Gerstlacher, Julian Kühme, Nico Rützel, Helena Strauch-Stoll und Wenting Zhang
Meine Projektpartnerin Sofia Gerstlacher wurde vom Branchenverband „Wir gestalten Dresden“ eingeladen, das Mobilitätskonzept von ur:base in einem Impulsvortrag im Cosmo Wissenschaftsforum vorzustellen. Dieser fand am 1. März 2023 im Rahmen der Veranstaltung „Architektur trifft Design“ statt.
Bei der gemeinsamen Entwicklung und Ausarbeitung unseres Projektes sprachen wir zunächst ausgiebig über Themen wie Gemeinschaft, Kultur und Sichtbarkeit. Im weiteren Verlauf entstand innerhalb unserer Gruppe eine klar strukturierte, aber dynamische Aufgabenverteilung und die jeweiligen Fortschritte aller Mitglieder wurden in regelmäßigen Treffen gegenseitig präsentiert und aufeinander abgestimmt.
Zusammen mit meinem Projektpartner Julian Kühme lag mein primärer Aufgabenbereich besonders im produktbezogenen Teil der Arbeit. Neben der Umsetzung der CAD-Modelle unserer sogenannten „Mobility Hubs“ (siehe Titelbild) lag meine Hauptaufgabe in der Entwicklung und Gestaltung einer Fahrradhalterung mit eingebautem Sicherheitsschloss, welches über die ur:base-App bedient wird. Die Fahrradstellplätze bilden eines der wichtigsten Grundelemente unserer Mobility Hubs. Sie erfüllen einerseits eine praktische Funktion für die Fahrradfahrenden, aber spielen zudem auch eine symbolische Rolle, indem sie öffentliche Sichtbarkeit schaffen und aufzeigen, dass dort, wo sonst nur ein Auto parken würde, auch problemlos vier Fahrräder und ein Unterstand Platz finden.